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FI-Schalter 300 mA für Brandschutz, 2- und 4-polig

Ein FI-Schalter mit 300 mA ist Brandschutz, nicht Personenschutz. Er löst erst bei einem Fehlerstrom aus, der für einen Menschen längst gefährlich wäre, aber weit unter dem liegt, was einen Isolationsfehler zum Schwelbrand werden lässt. Deshalb sitzt er als vorgeschalteter Schutz vor einer ganzen Verteilung, in landwirtschaftlichen Betriebsstätten mit Stroh und Staub, in Holzwerkstätten, Scheunen und überall, wo DIN VDE 0100-420 einen Fehlerstromschutz gegen Brand verlangt. Dahinter bleiben die 30-mA-FI für die Steckdosenstromkreise Pflicht. Maße, Ausstattung und Hinweise stehen beim jeweiligen Produkt. Für die Auswahl zwischen 30 und 300 mA und die Staffelung hintereinander hilft der Ratgeber zum FI-Schalter.

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2 Produkte

Fehlerstromschutzschalter, FI-Schalter von Leiniger, 4-Polig, 40 A, 300 mA, 10 kA, Typ A, mit VDE-Prüfung
FI-Schalter Leiniger 4-polig 40A 300 mA Typ A Angebot34,99 €inkl. MwSt., zzgl. Versand
SKU L-FI-4P-40-300mAVerfügbar
Leiniger / Typ A / Fehlerstromschutzschalter / FI-Schalter / 2-Polig / 4-Polig / 300 mA / 10kA / 25A / 40A / 63A / VDE zertifiziert
FI-Schalter Leiniger Typ A 300 mA 10 kA 2- und 4-polig Angebotab 29,99 €inkl. MwSt., zzgl. Versand
SKU L-FI-2P-25-300Verfügbar

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FI-Typ bestimmen

Kreuzen Sie an, was am Stromkreis hängt. Der nötige Typ hängt vom möglichen Fehlerstrom ab, nicht vom Preis.

Rechner mit Erklärung öffnen Orientierung, keine Planung — Bemessung und Prüfung bleiben Sache der Elektrofachkraft.

Brandschutz, nicht Personenschutz

Ein FI-Schalter mit 300 mA Bemessungsfehlerstrom löst erst bei einem Fehlerstrom aus, der für einen Menschen längst gefährlich wäre. Er ist deshalb kein Ersatz für den 30-mA-Schutz an Steckdosenstromkreisen, sondern eine zusätzliche, vorgelagerte Ebene: Er soll verhindern, dass ein schleichender Isolationsfehler über Stunden Wärme in der Wand erzeugt.

Typische Einsatzorte

Als Hauptschalter vor einer Unterverteilung, in landwirtschaftlichen Betriebsstätten, in Holzbauten und überall dort, wo die Brandlast hoch ist. Häufig selektiv ausgeführt, damit bei einem Fehler zuerst der nachgelagerte 30-mA-Schalter auslöst und nicht die ganze Anlage abschaltet.

Ob 300 mA in Ihrem Fall vorgeschrieben oder sinnvoll ist, hängt an der Anlagenart. Das beurteilt die Elektrofachkraft vor Ort.

Was hier liegt

Zwei Ausführungen von Leiniger in Typ A, zwei- und vierpolig, 25 bis 63 A. Sie sind für die vorgelagerte Ebene gedacht, nicht für den einzelnen Steckdosenstromkreis.

Zusammenspiel mit dem 30-mA-Schalter

Sitzt ein 300-mA-Schalter vor einem 30-mA-Schalter, soll im Fehlerfall der nachgelagerte zuerst abschalten. Das setzt voraus, dass der vorgelagerte zeitverzögert oder selektiv ausgeführt ist; zwei unverzögerte Schalter hintereinander schalten sonst beide, und die ganze Anlage steht. Ob im konkreten Fall Selektivität gefordert ist, beurteilt die Elektrofachkraft vor Ort.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen FI 30 mA und 300 mA?

30 mA ist der Personenschutz und für Steckdosenstromkreise Pflicht. 300 mA ist der Brandschutz: Er erkennt Isolationsfehler, die einen Brand auslösen könnten, und wird als Hauptschutz vor die Verteilung gesetzt, nicht statt des 30-mA-FI.

Wo ist ein FI-Schalter 300 mA vorgeschrieben?

In landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebsstätten, in feuergefährdeten Betriebsstätten mit Holz, Stroh oder Staub und überall, wo DIN VDE 0100-420 einen Fehlerstromschutz gegen Brand fordert. Auch für Wohngebäude mit Holzbau ist er eine sinnvolle Ergänzung.

Gibt es den 300-mA-FI auch als Typ B?

Derzeit führen wir den 300-mA-FI als Typ A in 2- und 4-poliger Ausführung. Die konkrete Ausführung und ihre Angaben stehen beim jeweiligen Produkt.